Kolumne

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Ernährungstipps für Zugreisen im Sommer

von Lurch-Peter Hansen

Verehrte Fahrgäste,

Sie haben es selber längst bemerkt: wenn die Wartezeiten wieder länger werden und die Züge kürzer – dann ist Hochsommer!

Temperaturen von über 45 Grad im Schaffner –in der heißen und fettigen Jahreszeit leiden viele Menschen permanent unter tropischer Hitze und extremer Luftfeuchtigkeit. Und wenn man mal aus dem Zug aussteigt, ist es draußen oft auch nicht viel angenehmer. Meiden Sie daher jetzt schweres Essen – bei Völlegefühl endet die Fahrt für manchen Bahnreisenden oft abrupt, mit umgekehrter Magenreihung über dem Prellbock hängend. Oder: man ärgert sich, dass man ohne Sitzreservierung keinen Platz mehr in der Großraumhose bekommt.

Mitgeführte USB-Reisefriteusen ab 15 Liter Fassungsvermögen benötigen einen eigenen Fahrschein, müssen während der gesamten Fahrt aber ausgeschaltet bleiben. Frittieren ist nur beim Aufenthalt in den Bahnhöfen in den durch Fettfilme auf dem Boden markierten Bereichen gestattet. Schwere, süße Teilchen verstauen Sie am besten bis zum Ausstieg sicher in der Gebäckablage.

Wir würden uns freuen, Ihnen in unserem Bordrestaurant eines unserer speziell von mir kreierten, leichten Sommer-Menüs servieren zu dürfen – wenn es denn ausnahmsweise mal geöffnet hätte. Naja, vielleicht ja morgen – dann gibt’s gefüllte Züge mit gedünsteten Kunden auf gerösteten Schienen.

Außerdem wichtig: führen Sie Ihrem Körper immer ausreichend Flüssigkeit zu – wenn es heiß ist, zirkulieren pro Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit durch jedes unserer Sitz- und Rückenpolster. Achten Sie also für einen beschleunigten Stoffwechsel darauf, genug zu trinken. Aber vorsicht: lassen Sie NIEMALS einen durstigen Schaffner unbeaufsichtigt an der Bistro-Theke stehen!

Ladies and travellers, today I make no translation but transpiration,

Ihr
Lurch-Peter Hansen

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