Stefan Jürgens (56), der in Unna das Licht der Welt erblickte, ist Schauspieler und Musiker. Nach seinem Studium an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum folgten diverse Engagements. Dem Fernsehpublikum ist Stefan Jürgens vor allem als Major Carl Ribarski in der ZDF/ORF Krimi-Serie „Soko Wien“, als Tatort-Kommissar und durch seine Rollen in der erfolgreichen Comedyshow „RTL Samstag Nacht“ bekannt. Auch als Musiker macht Stefan Jürgens von sich reden. 2002 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum. Das bislang letzte, „Was zählt“, erschien Anfang 2019. Stefan Jürgens hat vier Kinder und lebt in Berlin, Wien und Brandenburg.

INFO:
Soko Wien erscheint immer freitags um 18:00 Uhr im ZDF.

Sie sind in Unna geboren. Wann haben Sie Unna den Rücken gekehrt?
Direkt nach dem Abi mit 18. Da bin ich nach Bochum auf die Schauspielschule gegangen.

Welche Bedeutung hat Stadt heute noch für Sie?
Die Stadt ist schon noch wichtig für mich. Abgesehen von der Tatsache, dass meine Eltern glücklicherweise dort noch leben und deshalb ein Fixpunkt sind, habe ich auch noch eine Menge Bekannte und einige Freunde dort. Das Netzwerk funktioniert.

Wie oft sind Sie noch in Unna?
Öfter. Wir haben vor einigen Jahren den Christian-Tasche-Filmpreis ins Leben gerufen, ein Filmfestival für Nachwuchsfilmemacher. Und dann gibt’s auch noch das Rio-Reiser-Fest, für das ich mich engagiere. Wir versuchen nach wie vor in Unna kulturmäßig in Bewegung zu halten. So lange und so oft ich kann, bin auch gerne mit dabei.

Sie haben mehrere Wohnsitze? Wo fühlen sich am meisten Zuhause, wenn man jetzt auch noch Unna hinzunimmt?
Unna ist ja nicht mehr mein eigentlicher Wohnsitz. Das ist meine Heimat, da komme ich her. Natürlich habe ich dort noch ein Zimmer im Haus meiner Eltern. Aber mein richtiger Wohnsitz ist in Berlin oder Wien und vor allem auch ein Rückzugsgebiet auf dem Land in Brandenburg, das ich seit einigen Jahren habe. An allen drei Orten bin ich regelmäßig und fühle mich auch dort jeweils zuhause.

Sie haben sich in Brandenburg einen Bauernhof gekauft.
Ja. Das ist meine Scholle, wie ich sie nenne. Mitten auf dem Land, in aller Ruhe. Das ist für mich mein Sammelpunkt. Dort bin ich auch die meiste Zeit.

Wird dieser Ihr Altersruhesitz?
Das werden wir sehen, wenn es soweit ist. Ein Ruhesitz ist es in jedem Fall jetzt schon.

Seit 2007 ermitteln Sie in Soko Wien als Major Carl Ribarski, der als direkt, unbeugsam und leidenschaftlich beschrieben wird. Wieviel Carl Ribarski steckt in Stefan Jürgens und wieviel Stefan Jürgens in Carl Ribarski?
Da ist schon eine Menge Deckung. Gerade wenn man es schon so lange macht. Im seriellen Bereich will man ja nicht jeden Morgen eine Stunde in der Maske zubringen oder mit zwei Stunden Vorbereitung in einen fremden Charakter schlüpfen. Natürlich gibt es erhebliche Unterschiede. Man spielt ja nicht sich selbst. Aber es gibt schon nahe Bezüge, die auch mit mir sehr viel zu tun haben. Ein bisschen dieser Hang zum Lonesome ist sicher da, das manchmal Aufbrausende auch. Manche gute und manche schlechte Eigenschaften verbinden sich mit beiden Figuren. Aber bei allem darf man nicht vergessen: Carl Ribarski ist „Bigger then Life“. Der Ribarski ist für mich eigentlich so etwas wie der ältere Bruder, der sich mehr traut, als sich der Stefan trauen würde. Das macht letztlich den Reiz aus. Ich bin mit „Starsky und Hutch“ groß geworden. Als wir die Figur Carl Ribarski entwickelt haben, war für uns klar, dass wir ein bisschen Humor mit hineinnehmen und uns nicht permanent so ernst nehmen wollen. Denn dazu neigt der deutsche Krimi, wie ich aus Erfahrung weiß. Wir haben versucht, dies zu umschiffen. Ich glaube, das ist auch ein Erfolgsgeheimnis dieser mittlerweile sehr lange laufenden Reihe.

Carl Ribarski fährt einen alten Opel Commodore. Mein erstes Auto war auch ein Opel Commodore. Da war ich 18. Es war der alte Wagen meines Vaters. Er hat ihn ausgemustert, weil er ein neues Auto brauchte, und hat ihn mir gegeben. Und Carl Ribarski hat den Commodore von seinem Partner Helmuth Nowack übernommen. Eine schöne Geschichte.

Haben Sie privat auch ein Faible für Oldtimer?
Oh ja. Ich habe ein großes Faible für Old-timer. Ich habe ein schönen alten Roadster von Mercedes, Baujahr 1981, den ich sehr pflege.

Haben Sie auch noch ein Motorrad?
Ja, ein Gebrauchsmotorrad fürs Land. Damit kürze ich Wege ab.

Kommen Sie überhaupt noch dazu, Motorrad zu fahren?
In Wien schon. Dort habe ich zwar kein eigenes Motorrad, aber das große Glück, das Produktionsfahrzeug auch selber nutzen zu können. Das ist eine Triumph Thunderbird 900, mit der ich die eine oder andere Ausfahrt mache.

„Wir müssen Farbe bekennen“

Sie sind auch Musiker. Welchen Stellenwert hat das Schauspiel und welchen die Musik?
Bis vor einiger Zeit war die Schauspielerei mein Haupterwerb. Ich habe das große Glück gehabt, seitdem ich 19 bin durchgängig als Schauspieler beschäftigt gewesen zu sein. Mit dem Beruf des Schauspielers habe ich meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie bestreiten können. Der Musiker war eigentlich immer im Hintergrund und musste sich an den Zeiten des Schauspielers orientieren. Das hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Mittlerweile ist es fast pari geworden. Das beschreibt eigentlich auch den inneren Stellenwert. Für mich ist es ebenso undenkbar die Musik wegzulassen wie das Theaterspielen oder das Spielen vor der Kamera.

Auf der Theaterbühne, vor der Kamera oder auf der Konzertbühne? Wo fühlen Sie sich am wohlsten? Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in diesen verschiedenen Genres tummeln darf. Wenn ich auf Theatertournee gehe, dann mache ich das mit Lust und Laune. Wenn ich mit meinem Trio auf Konzerttour gehe, dann ist es etwas ganz Anderes, was mich aber genauso wahnsinnig erfreutund glücklich macht wie vor der Kamera zu stehen. Ich bin da ein sehr demütiger und dankbarer Mensch, dass ich diese Unterschiedlichkeiten erleben darf, weil sich jeder eigene Zweig des Berufs dazu eignet, den anderen zu befruchten. Es ist ein permanentes Hin und Her. Obwohles verschiedene Arten von Beschäftigung und Kreativität sind. Es lässt mich lebendig bleiben.

Wo und wie entspannen Sie?
Indem ich das tue, was normalerweise jeder andere Mensch auch tut, wenn er sagt, ich habe jetzt endlich mal Urlaub: Möglichst das zu tun, wozu er Lust hat und das wegzulassen, wozu er keine Lust hat. Und das an einem Ort, wo er sich wohlfühlt. Und das ist bei mir in der Regel erst einmal zuhause. Da schalte ich dann komplett ab.

Worüber können Sie sich besonders aufregen?
Naja, worüber kann man sich heutzutage nicht besonders aufregen? Wir sind ineiner gesellschaftlichen Situation, wo man sich Tag für Tag aufregen muss. Wir befinden uns in einer Situation, in der man sein Hirn aktivieren und seinen Blick schärfen muss für Dinge, die um einen herum passieren, in der man sehr genau aufpassen muss, dass man seine Haltung bewahrt und seine Haltung auch zeigt. Was mich besonders aufregt, ist die Haltungslosigkeit in einer Zeit, wo sich die Fronten im gesellschaftlichen Diskurs offensichtlich wieder verhärten. Wobei die eine Seite glaubt, dass Tabu-Brüche wieder erlaubt sind. Mich regt auf, dass man sich einer Auffassung von Staat und Gesellschaftwieder hingeben kann, die in der Regel in Nationalismus, Rassismus und Unmenschlichkeit endet und dass diese Themen momentan wieder in einer Art und Weise besprochen werden können, das es einem manchmal die Sprache verschlägt. Genau das darf aber nicht passieren. Insofern muss man sich auf der anderen Seite dieser roten Linie dann aber sehr genau überlegen, inwieweit man heute noch vornehme Zurückhaltung walten lassen kann, in Anbetracht der Tatsache, dass die Arschlöcher da draußen immer lauter und brutaler werden.

Ist es nicht so, dass bei vielen Menschen Gleichgültigkeit herrscht?
Es gilt, diese Gleichgültigkeit zu überwinden. Man muss sich vor allem vergegenwärtigen, in welcher Gefahr sich unsere Gesellschaft befindet. Das hat mehrere Gründe. und mehrere Ansatzmöglichkeiten. Es geht nicht darum herauszufiltern, wo sind die Menschen, die aus unserer Sicht die falsche Partei oder die falsche Politik wählen oder die falschen Schlüsse ziehen, sondern es geht auch darum,unsere tatsächlich verantwortliche Politik dahin zu bewegen, bestimmte Dingezu tun, damit genau diese Trennung der Gesellschaft unterbunden wird.

In Ihren Liedern thematisieren Sie auch, was in der heutigen Gesellschaft passiert.
Es sind zwar keine politischen Lieder, aber die Stücke sind Spiegel einer politischen Äußerung. Das ist auch ganz logisch. Ich bin der Meinung, dass man, wenn meinen Beruf so wie ich ihn beschreiben würde, als Singer/Songwriter oder deutscher Liedermacher um eine Haltung nicht mehr herumkommt. Wir müssen Farbe bekennen, wir müssen auch da draußen zeigen, wie wir denken.

Und worüber können Sie herzhaft lachen?
Über alles, was komisch ist. Und was komisch ist, entscheidet jeder Mensch für sich. Ich finde Komik besonders dann stark, wenn sie ungewollt ist. Ich war in der Comedy mal zu hause und bin immer wieder gefragt worden: „Wo sind für Siedie Grenzen des Witzes?“ Ich habe dann immer gesagt: Alles, was mich interessiert oder berührt, in welcher Form auch immer, ist in der Comedy zum Abschuss freigegeben. Was ich nicht mag, ist spekulative Comedy. Das heißt, zu denken: Aha, das kommt gerade beim Zeitgeist gut an, deshalb machen wir darüber mal einen Witz. Für mich braucht jede gute Pointe, die ich auch in meinen Konzerten anstrebe, einen tiefen Sinn und einen Grund, wofür eine Haltung notwendig ist.

Die obligatorische Frage nach „Samstag Nacht“: Stört es Sie, wenn bei Nennung Ihres Namens reflexartig die Antwort kommt: Das ist doch der aus „Samstag Nacht“?
Um Gottes Willen nein. Das ist doch herrlich, wenn sich die Leute nach 25 Jahren noch an einen erinnern. Es gibt ja noch genügend andere Leute, die mich aus anderen Bereichen kennen. Es ist auch deshalb wunderbar, weil ich seitdem so viele verschiedene Dinge machen konnte. Ich bin ja nicht in diesem Feld hängengeblieben. Ich habe Tatort gedreht, Musik gemacht, ich habe Filme gedreht und Theater gespielt. Wenn man das Gefühl hat, dass die Leute sich noch daran erinnern, was vor 25 Jahren war, dann haben wir irgendetwas richtig gemacht. Ich empfinde das als Kompliment.

Gibt es auch jüngere Menschen, die Sie mit „Samstag Nacht“ verbinden?
Tatsächlich, man kann’s kaum glauben. Offensichtlich wird das von der älterenin die jüngere Generation weitergetragen, nach dem Motto, das muss du dir mal angucken.

Sie haben einmal gesagt, das Lebensei zu kurz, um sich langfristig zu binden. Deshalb würden Sie nur von Jahr zu Jahr planen. Welche Pläne haben Sie für das kommende Jahr?
Im Januar geht’s auf Theatertournee, dann gehe ich mit meinem Trio im März für einen Monat auf Tour mit 30 Konzerten. Und danach, ab Mitte April, steht eine neue Staffel der Soko an.

Sie sind auch Musiker. Welchen Stellenwert hat das Schauspiel und welchen die Musik?
Bis vor einiger Zeit war die Schauspielerei mein Haupterwerb. Ich habe das große Glück gehabt, seitdem ich 19 bin durchgängig als Schauspieler beschäftigt gewesen zu sein. Mit dem Beruf des Schauspielers habe ich meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie bestreiten können. Der Musiker war eigentlich immer im Hintergrund und musste sich an den Zeiten des Schauspielers orientieren. Das hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Mittlerweile ist es fast pari geworden. Das beschreibt eigentlich auch den inneren Stellenwert. Für mich ist es ebenso undenkbar die Musik wegzulassen wie das Theaterspielen oder das Spielen vor der Kamera.

Auf der Theaterbühne, vor der Kamera oder auf der Konzertbühne? Wo fühlen Sie sich am wohlsten? Was macht Ihnen am meisten Spaß?
Ich bin dankbar dafür, dass ich mich in diesen verschiedenen Genres tummeln darf. Wenn ich auf Theatertournee gehe, dann mache ich das mit Lust und Laune. Wenn ich mit meinem Trio auf Konzerttour gehe, dann ist es etwas ganz Anderes, was mich aber genauso wahnsinnig erfreutund glücklich macht wie vor der Kamera zu stehen. Ich bin da ein sehr demütiger und dankbarer Mensch, dass ich diese Unterschiedlichkeiten erleben darf, weil sich jeder eigene Zweig des Berufs dazu eignet, den anderen zu befruchten. Es ist ein permanentes Hin und Her. Obwohles verschiedene Arten von Beschäftigung und Kreativität sind. Es lässt mich lebendig bleiben.

Wo und wie entspannen Sie?
Indem ich das tue, was normalerweise jeder andere Mensch auch tut, wenn er sagt, ich habe jetzt endlich mal Urlaub: Möglichst das zu tun, wozu er Lust hat und das wegzulassen, wozu er keine Lust hat. Und das an einem Ort, wo er sich wohlfühlt. Und das ist bei mir in der Regel erst einmal zuhause. Da schalte ich dann komplett ab.

Worüber können Sie sich besonders aufregen?
Naja, worüber kann man sich heutzutage nicht besonders aufregen? Wir sind ineiner gesellschaftlichen Situation, wo man sich Tag für Tag aufregen muss. Wir befinden uns in einer Situation, in der man sein Hirn aktivieren und seinen Blick schärfen muss für Dinge, die um einen herum passieren, in der man sehr genau aufpassen muss, dass man seine Haltung bewahrt und seine Haltung auch zeigt. Was mich besonders aufregt, ist die Haltungslosigkeit in einer Zeit, wo sich die Fronten im gesellschaftlichen Diskurs offensichtlich wieder verhärten. Wobei die eine Seite glaubt, dass Tabu-Brüche wieder erlaubt sind. Mich regt auf, dass man sich einer Auffassung von Staat und Gesellschaftwieder hingeben kann, die in der Regel in Nationalismus, Rassismus und Unmenschlichkeit endet und dass diese Themen momentan wieder in einer Art und Weise besprochen werden können, das es einem manchmal die Sprache verschlägt. Genau das darf aber nicht passieren. Insofern muss man sich auf der anderen Seite dieser roten Linie dann aber sehr genau überlegen, inwieweit man heute noch vornehme Zurückhaltung walten lassen kann, in Anbetracht der Tatsache, dass die Arschlöcher da draußen immer lauter und brutaler werden.

Ist es nicht so, dass bei vielen Menschen Gleichgültigkeit herrscht?
Es gilt, diese Gleichgültigkeit zu überwinden. Man muss sich vor allem vergegenwärtigen, in welcher Gefahr sich unsere Gesellschaft befindet. Das hat mehrere Gründe. und mehrere Ansatzmöglichkeiten. Es geht nicht darum herauszufiltern, wo sind die Menschen, die aus unserer Sicht die falsche Partei oder die falsche Politik wählen oder die falschen Schlüsse ziehen, sondern es geht auch darum,unsere tatsächlich verantwortliche Politik dahin zu bewegen, bestimmte Dingezu tun, damit genau diese Trennung der Gesellschaft unterbunden wird.

In Ihren Liedern thematisieren Sie auch, was in der heutigen Gesellschaft passiert.
Es sind zwar keine politischen Lieder, aber die Stücke sind Spiegel einer politischen Äußerung. Das ist auch ganz logisch. Ich bin der Meinung, dass man, wenn meinen Beruf so wie ich ihn beschreiben würde, als Singer/Songwriter oder deutscher Liedermacher um eine Haltung nicht mehr herumkommt. Wir müssen Farbe bekennen, wir müssen auch da draußen zeigen, wie wir denken.

Und worüber können Sie herzhaft lachen?
Über alles, was komisch ist. Und was komisch ist, entscheidet jeder Mensch für sich. Ich finde Komik besonders dann stark, wenn sie ungewollt ist. Ich war in der Comedy mal zu hause und bin immer wieder gefragt worden: „Wo sind für Siedie Grenzen des Witzes?“ Ich habe dann immer gesagt: Alles, was mich interessiert oder berührt, in welcher Form auch immer, ist in der Comedy zum Abschuss freigegeben. Was ich nicht mag, ist spekulative Comedy. Das heißt, zu denken: Aha, das kommt gerade beim Zeitgeist gut an, deshalb machen wir darüber mal einen Witz. Für mich braucht jede gute Pointe, die ich auch in meinen Konzerten anstrebe, einen tiefen Sinn und einen Grund, wofür eine Haltung notwendig ist.

Die obligatorische Frage nach „Samstag Nacht“: Stört es Sie, wenn bei Nennung Ihres Namens reflexartig die Antwort kommt: Das ist doch der aus „Samstag Nacht“?
Um Gottes Willen nein. Das ist doch herrlich, wenn sich die Leute nach 25 Jahren noch an einen erinnern. Es gibt ja noch genügend andere Leute, die mich aus anderen Bereichen kennen. Es ist auch deshalb wunderbar, weil ich seitdem so viele verschiedene Dinge machen konnte. Ich bin ja nicht in diesem Feld hängengeblieben. Ich habe Tatort gedreht, Musik gemacht, ich habe Filme gedreht und Theater gespielt. Wenn man das Gefühl hat, dass die Leute sich noch daran erinnern, was vor 25 Jahren war, dann haben wir irgendetwas richtig gemacht. Ich empfinde das als Kompliment.

Gibt es auch jüngere Menschen, die Sie mit „Samstag Nacht“ verbinden?
Tatsächlich, man kann’s kaum glauben. Offensichtlich wird das von der älterenin die jüngere Generation weitergetragen, nach dem Motto, das muss du dir mal angucken.

Sie haben einmal gesagt, das Lebensei zu kurz, um sich langfristig zu binden. Deshalb würden Sie nur von Jahr zu Jahr planen. Welche Pläne haben Sie für das kommende Jahr?
Im Januar geht’s auf Theatertournee, dann gehe ich mit meinem Trio im März für einen Monat auf Tour mit 30 Konzerten. Und danach, ab Mitte April, steht eine neue Staffel der Soko an.

INFO:
Soko Wien erscheint immer freitags um 18:00 Uhr im ZDF.

„Was zählt“ Tour 2020

05.03.2020
Kulturbahnhof, Litschau

06.03.2020
Neue Welt, Ingolstadt

07.03.2020
Kulturraum Casino, Friedrichshafen

08.03.2020
Jegelscheune, Wendelstein

12.03.2020
Kammgarn, Kaiserslautern

13.03.2020
Stummsche Reithalle, Neunkirchen

14.03.2020
Unterhaus, Mainz

15.03.2020
Antonierhaus, Memmingen

19.03.2020
Kulturfabrik, Koblenz

20.03.2020
Kito-Vegesack, Bremen

21.03.2020
Kaserne, Celle

22.03.2020
Kulturladen, Wolfhagen

23.03.2020
Schlosspark-Theater, Berlin

24.03.2020
Theater Olpketal, Dortmund

25.03.2020
Klosterkirche, Remscheid

26.03.2020
Nordseehalle, Emden

28.03.2020
Altes Stahlwerk, Neumünster

29.03.2020
Kursaal, Wenningstedt

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