ÖPNV-Themen aus aller Welt

Urbane Mobilität: Seilbahnen im ÖPNV

Roosevelt Island Tramway-Seilbahn in New York

Dass Seilbahnen nur etwas mit Tourismus und Wintersport zu tun haben, ist etwas zu kurz gedacht. Denn sie können weitaus mehr, beispielsweise einen wichtigen Beitrag zur urbanen Mobilität leisten – vor allem in Städten, wo die Verkehrs­situation angespannt ist, die Straßen verstopft sind und Staus zum Alltag gehören. Mit Seilbahnen könnte die Situation nicht nur entspannt, sondern es könnten auch Lücken in Verkehrsnetzen geschlossen werden.

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Seilbahnen haben viele Vorteile: Sie sind schnell, vergleichsweise wesentlich schneller und kostengünstiger gebaut, haben einen geringen Flächenverbrauch, gelten als besonders sicher und sind praktizierter Umweltschutz. Denn Seilbahnen sind sparsam im Verbrauch, lärm- und vor allem abgasfrei.

Wie Seilbahnen in ein ÖPNV-Netz strategisch sinnvoll eingebunden werden können, zeigt sich vor allem in Nord- und Südamerika. In Kolumbien wurde bereits 2004 die erste Linie in Medellín eröffnet, um die Armenviertel in die Stadt zu integrieren und die Lebensbedingungen zu verbessern. Gleiches gilt für die 2015 in Santiago de Cali in Betrieb genommene Kabinenbahn, die den Vorort Siloé mit dem Zentrum verbindet.
Um die teilweise chaotische Verkehrssituationen zu beruhigen wurde 2009 in Mani­zales entlang der Hauptverkehrsstraßen von einem regionalen Busterminal zum Stadtzentrum eine Seilbahn gebaut. Seit 2016 hat auch Mexiko City eine Seilbahn, die direkt an das öffentliche Verkehrssystem angeschlossen ist.

In Bolivien entsteht in den Nachbarstädten La Paz und El Alto sogar ein Verkehrsnetz mit Seilbahnen. Im März ging in La Paz die seit Eröffnung 2014 zehnte Seilbahnlinie an den Start. Auf einer Gesamtlänge von 33 Kilometern werden täglich um die 300.000 Passagiere transportiert.

Seilbahnen haben viele Vorteile: Sie sind schnell, vergleichsweise wesentlich schneller und kostengünstiger gebaut, haben einen geringen Flächenverbrauch, gelten als besonders sicher und sind praktizierter Umweltschutz. Denn Seilbahnen sind sparsam im Verbrauch, lärm- und vor allem abgasfrei.

Wie Seilbahnen in ein ÖPNV-Netz strategisch sinnvoll eingebunden werden können, zeigt sich vor allem in Nord- und Südamerika. In Kolumbien wurde bereits 2004 die erste Linie in Medellín eröffnet, um die Armenviertel in die Stadt zu integrieren und die Lebensbedingungen zu verbessern. Gleiches gilt für die 2015 in Santiago de Cali in Betrieb genommene Kabinenbahn, die den Vorort Siloé mit dem Zentrum verbindet.
Um die teilweise chaotische Verkehrssituationen zu beruhigen wurde 2009 in Mani­zales entlang der Hauptverkehrsstraßen von einem regionalen Busterminal zum Stadtzentrum eine Seilbahn gebaut. Seit 2016 hat auch Mexiko City eine Seilbahn, die direkt an das öffentliche Verkehrssystem angeschlossen ist.

In Bolivien entsteht in den Nachbarstädten La Paz und El Alto sogar ein Verkehrsnetz mit Seilbahnen. Im März ging in La Paz die seit Eröffnung 2014 zehnte Seilbahnlinie an den Start. Auf einer Gesamtlänge von 33 Kilometern werden täglich um die 300.000 Passagiere transportiert.

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Weltweit gibt es weitere Beispiele, wo Seilbahnen in das ÖPNV-Netz integriert sind, vor allem in Metropolen, wo das Fahrgastaufkommen hoch ist. So haben sich Seilbahnen beispielsweise in London, Lissabon, Ankara, Hong Kong oder im algerischen Constantine zu einem Verkehrsmittel entwickelt. In den USA gibt es mit der Aerial Tram in Portland und der Roosevelt Island Tramway in New York City zwei Seilbahnen, die primär dem ÖPNV dienen. Die einzige in Deutschland nahverkehrsmittelähnliche Seilbahn ist in Koblenz in Betrieb. Sie führt vom Rheinufer zur Festung Ehrenbreitstein und kann 7600 Personen pro Stunde befördern.

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Weltweit gibt es weitere Beispiele, wo Seilbahnen in das ÖPNV-Netz integriert sind, vor allem in Metropolen, wo das Fahrgastaufkommen hoch ist. So haben sich Seilbahnen beispielsweise in London, Lissabon, Ankara, Hong Kong oder im algerischen Constantine zu einem Verkehrsmittel entwickelt. In den USA gibt es mit der Aerial Tram in Portland und der Roosevelt Island Tramway in New York City zwei Seilbahnen, die primär dem ÖPNV dienen. Die einzige in Deutschland nahverkehrsmittelähnliche Seilbahn ist in Koblenz in Betrieb. Sie führt vom Rheinufer zur Festung Ehrenbreitstein und kann 7600 Personen pro Stunde befördern.

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