ÖPNV-Themen aus aller Welt

Die „fliegenden Busse“ von Wuppertal

ÖPNV Wuppertaler Schwebebahn

Sie ist ein schnelles, staufreies und wetterfestes Verkehrsmittel und zugleich das Wahrzeichen der Stadt: Die Schwebebahn, die für viele Wuppertaler ein unentbehrliches Verkehrsmittel durch die Talachse ist. Aber nicht nur die Wuppertaler schätzen den schnellen Weg über Köpfe und Straßen hinweg, auch für auswärtige Gäste ist eine Fahrt mit den „fliegenden Bussen“ ein besonderes Erlebnis.

70 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Wuppertaler Schwebebahn über Nacht weltberühmt wurde. Im Juli 1950 war der Zirkus Althoff in Wuppertal und wollte sein Gastspiel mit einer spektakulären Aktion bewerben. Am Alter Markt stieg die vier Jahre alten Elefantendame „Tuffi“ in die Schwebebahn. Doch kurz vor der Station Adlerbrücke wurde es dem kleinen Dickhäuter zu bunt. „Tuffi“ durchbrach die Seitenwand, sprang aus über zehn Metern Höhe aus der Bahn und landete in der Wupper. Bis auf eine kleine Schramme am Hinterteil blieb die Elefantendame unverletzt. Kuriosum am Rande: Obwohl der Waggon mit Journalisten besetzt und der Elefantentransport ein Medienereignis war, hatte niemand im entscheidenden Moment fotografiert.

Als Tuffi in die Wupper sprang, war es bereits 50 Jahre her, dass der deutsche Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Auguste Viktoria auf kaiserlicher Probefahrt von Elberfeld nach Vohwinkel durch das Tal der Wupper schwebten. Offiziell in Betrieb genommen wurde das Verkehrsmittel, das vom Kölner Ingenieur Eugen Langen erfunden wurde, am 1. März 1901.

Heute zählt die Wuppertaler Schwebebahn, die derzeit nur samstags und sonntags fährt, zu den bequemsten und sichersten Verkehrsmitteln der Welt. Im Normalbetrieb befördert sie jährlich fast 20 Millionen Fahrgäste – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach nur aus Spaß.

In einer Höhe von acht bis zwölf Metern schwebt man auf einer Länge von 13,3 Kilometern durch die Stadt. Insgesamt gibt es an der Strecke 20 Bahnhöfe – vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur modernen Glaskonstruktion Kluse. Eine Fahrt zwischen den beiden Endstationen Oberbarmen und Vohwinkel dauert etwa 30 Minuten. Größtenteils verläuft die Strecke zwar über der Wupper, aber zwischen der Sonnborner Hauptkirche und der Endstation Vohwinkel fährt die Schwebebahn über Straße. An der Endstation Vohwinkel führt die Strecke durch die von Geschäften gesäumte Kaiserstraße, in der die Schwebebahn dicht an Häusern der Gründerzeit vorbeifährt.

Mehr Infomationen gibt es unter: www.schwebebahn.de

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