Für Fahrgäste in Westfallen-Lippe

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Ein kunterbuntes Herbstvergnügen

Wenn die Felder abgeerntet sind, sich die Blätter langsam verfärben und der Wind etwas kräftiger weht, dann ist es Herbst und somit Zeit, Drachen steigen zu lassen. Seit Generationen ist dies ein Spaß für Groß und Klein. Natürlich macht es doppelt so viel Spaß, wenn man einen Drachen selbst gebaut hat und dieser auch noch das macht, was man möchte. Einen einfachen Drachen zu bauen, ist gar nicht so schwer. Tipps und Bauanleitungen gibt's im Internet. Zudem gibt es Workshops für Kinder, zum Beispiel bei Drachenfesten.

 

Ob selbst gebaut oder gekauft – damit der Spaß beim Drachensteigen nicht getrübt wird, sollten einige Dinge beachtet werden.

 

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte ein Ort gewählt werden, wo keine Stromleitungen oder Bäume in der Nähe sind. Außerdem empfiehlt es sich, den Drachen nicht in der Nähe von großen Straßen oder über einer Menschenmenge fliegen zu lassen. Gute Orte sind abgeerntete Felder, Weiden oder Wiesen. Die Drachenschnur sollte zudem nicht länger als 100 Meter sein, da ab dieser Höhe die Luftstraße für Flugzeuge beginnt. Bei böigem Wind oder Unwetter ist es besser, auf das Drachensteigen zu verzichten. Grundsätzlich darf man in Deutschland seinen Drachen überall steigen lassen. Man sollte allerdings von Flughäfen und -plätzen mindestens drei Kilometer Abstand einhalten.

 

Um einen Drachen in die Luft zu bekommen, braucht man je nach Material des Drachens mal mehr oder auch mal weniger Wind. Die meisten Drachen heben bei Windstärke zwei ab. Diese Windstärke ist auf der Haut spürbar und sorgt dafür, dass sich die Blätter an den Bäumen bewegen. Zudem sollte es trocken sein, da Drachen bei Regen schlecht fliegen.

 

Am schwierigsten ist für den Anfang der Start. Sobald sich der Drachen in der Luft befindet, wird es leichter. Am einfachsten ist es, den Drachen zu zweit steigen zu lassen. Während der eine die Schnur beziehungsweise beim Lenkdrachen die beiden Schnüre hält und darauf achtet, dass sie sich nicht verdrehen, nimmt der andere den Drachen und geht damit einige Schritte, bis sich die Leinen spannen. Dann hält er den Drachen so in den Wind, dass er getragen wird. Wenn der Drachen von selbst an der Leine zieht, lässt man ihn los. Und schon beginnt das bunte Herbstvergnügen.

Drachenfeste in Westfalen 2018

22./23. September:

14. Internationales Drachenfest in Attendorn-Finnentrop, Flugplatz LSC Attendorn

5. bis 7. Oktober:

Drachenfest Menden-Barge, Segelflugplatz Menden-Barge

6./7. Oktober:
Sparkassen-Drachenfest Lünen, Flugplatz Lünen-Lippeweiden

14. Oktober:
Drachenfest Möhnesee auf den Wiesen um den Gasthof Schulte in Theiningsen

Einen einfachen Drachen bauen

Man benötigt nicht viel, um einen flugfähigen Drachen zu bauen. Dafür reichen zwei Holzstäbe (Längsstab ca. 90 cm und Querstab ca. 70 cm, beide ca. 5 mm dick), Seidenpapier ca. 100 x 85 cm oder zerschnitte Plastiktüten, Klebestreifen, Kleber, ein leichter Bindfaden, Drachenschnur, ein Metallring, eine kleine Säge, Schere, Stift und ein Lineal.

 

Eine genaue Bastelanleitung gibt’s unter www.kindernetz.de

 

 

Für Fahrgäste in Westfallen-Lippe

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