Für Fahrgäste in Westfallen-Lippe

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„Ich bin Rocker, Rapper, Hippie. Ich bin frei”

Interview mit Musiker und Produzent Henning Wehland

Henning Wehland (45) ist in Bonn geboren, in Münster aufgewachsen und lebt seit 2004 in Berlin. Seit über 25 Jahren ist er im Musikgeschäft. Mit der Band „H-Blockx“, die er zusammen mit drei Freunden in Münster gründete, feierte er einen seiner ersten großen Erfolge. Seit 2007 gehört er zudem zur For­mation „Söhne Mannheims“. Neben weiteren musikalischen Projekten kümmert er sich als Manager und Produzent um andere Künstler und war Jury-Mitglied und Coach bei „The Voice Kids“. Anfang des Jahres hat er sein erstes Solo­album mit dem Titel „Der Letzte an der Bar“ veröffentlicht.

 

Herr Wehland, ist Ihr erstes ­Soloalbum ein weiteres Projekt oder bedeutet es einen neuen Abschnitt im Leben des Musikers beziehungs­weise des Menschen Henning Wehland?

Ich habe das große Glück, dass ich mich ausprobieren kann! Ich habe bei H-Blockx und den Söhnen Mannheims so viel gelernt und lerne auch weiter. Mein Solo­album ist „meine“ Sprache. Das sind Songs, die nur ICH singen kann – da gibt es keine Kompromisse!

 

Sie haben gesagt, der Titel Ihres Albums sei unter anderem eine Metapher dafür, Träume nicht aufzugeben. Haben Sie sich mit dem Soloprojekt einen Traum erfüllt?

JA!

 

In Bonn geboren, in Münster aufgewachsen, in Berlin lebend und ein Sohn Mannheims: Was ist für Sie Heimat?

Zu wissen, wo ich hingehöre. Ich fühle mich schon als Münsteraner. Berlin ist momentan mein Lebensmittelpunkt. Hier ist der Platz, an dem ich mich mit meinen Ideen am besten ausleben kann. Und in Mannheim habe ich immer einen Koffer stehen!

 

Sie bezeichnen sich gerne als Münsteraner durch und durch. Was macht die Stadt eigentlich so lebenswert?

Die Stadt umarmt Dich, wenn Du es zulässt! Wenn man im Wohnzimmer der Stadt – dem Prinzipalmarkt – steht, kann man sich kaum vorstellen, dass Münster die Wiege des europäischen Streetstyle, Skateboarding etc. ist. Titus Dittmann ist sowas wie der Steve Jobs der Jugend­kultur! Steffi Stephan ist seit Jahrzehnten ein Unter­­stützer der Jugendkultur. 50.000 Studenten halten die Stadt jung! Tradition trifft Innovation, das ist Münster!

„Mein Solo­album ist „meine“ Sprache. Das sind Songs, die nur ICH singen kann – da gibt es keine Kompromisse!“

Und warum haben Sie Ihren Lebensmittelpunkt seit Jahren schon in Berlin?

Berlin ist in Deutschland die einzige Stadt, in der ich Musik und Medien national und international auf höchstem, professionellen Niveau erleben kann. Berlin inspiriert mich und fordert mich zugleich. Es gibt keine Alternative.

 

Eines Tages wollen Sie nach Münster zurückkehren und Oberbürgermeister werden. Sollten Sie gewählt werden, was wäre Ihre erste Amtshandlung?

Ich würde der Stadt Freiheit im Denken verschaffen!

 

Sprechen wir über Fußball. Sie haben mit den Profis der TSG 1899 Hoffenheim ­einen Song mit dem Titel „Unser Ding“  produziert. Hat das nicht als bekennender Fan von Borussia Mönchengladbach Überwindung gekostet?

Überhaupt nicht! Ich bin Fussballfan! Und ich bewundere die Sportler … Es war ein tolles Erlebnis, diese Stars als Menschen kennenzulernen. Mein Fan-Bewusstsein hat mehr mit Heimat und Emotion zu tun als mit Wappen und Verein.

 

Jetzt ist es schon wieder wieder Herbst. Haben Sie einen Tipp, wie man am besten dem drohenden „Blues“ begegnet?

Ja klar, mein Album anhören und vor allem zur Tour kommen. Ab dem 25.10.2017 bin ich unterwegs! Das hilft!

Tourdaten in Deutschland

25.10. Technikum, München

26.10. Zoom, Frankfurt

27.10. Miners Rock, Goslar

29.10. Luxor, Köln

30.10. Capitol, ­Mannheim

31.10. Rosenhof, Osnabrück

01.11. Gruenspan, Hamburg

02.11. Kesselhaus, Berlin

 

Tickets unter www.livenation.de oder bei www.eventim.de

 

 

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